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Standpunkte

Europa


„Wer an Europa zweifelt, wer an Europa verzweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen.“ Jean-Claude Juncker

Europa ist aus vielen Bereichen unseres alltäglichen Lebens nicht mehr wegzudenken.
Beispiel Investitionsförderung im Hoch- und Tiefbau. Unzählige Dächer, Fassaden, ganze Gebäudekomplexe, Straßen, Deiche, Sport-, Kultur- und Sozialbauten hätten ohne die Fördermittel aus der EU nicht auf Vordermann gebracht werden können. So manches historisches Gebäude und/oder Denkmal erblühte Dank der EU zu neuem Glanz.

Für meine Söhne und Millionen anderer junger Menschen ist Europa aber viel mehr. Für die uns nachfolgenden Generationen ist es gelebte Normalität, Europa grenzenlos bereisen zu können, ihnen sind Visa-Vorschriften und Grenzkontrollen völlig fremd. Gleiches gilt für das Studieren und Lernen, egal in welchem Land Europas.

Leider gibt es heute Bestrebungen, dieses mühsam aufgebaute gemeinsame europäische Verständnis wieder zurück zu fahren. Dies ist nicht mein Weg für Europa.

Ich setze mich in der Landespolitik dafür ein, Europa auch in Sachsen-Anhalt zu stärken, Vernetzungen herzustellen, Fördermittel nach Sachsen-Anhalt und damit auch in unsere Region zu holen und diese Freiheit, die uns ein gemeinsames Europa ermöglicht, mit aller Kraft gegen destruktive Bestrebungen zu verteidigen.

Deutschland, als eines der führenden Exportländer der Welt, bildet nur im gemeinsamen Konzert mit den europäischen Partnern den wirtschaftlichen Global Player, der den USA und China auf Augenhöhe begegnen kann.

Ein gemeinsames Europa bedeutet 70 Jahre Frieden für Deutschland und seine Nachbarn.

Landwirtschaft


Mein Wirkungskreis erstreckt sich größtenteils in einer ländlichen Region. Oft kollidieren die Interessen der landwirtschaftlichen Betriebe mit dem Umwelt- und Naturschutz. Aus meiner Sicht muss dies nicht so sein, beides schließt sich nicht gänzlich zwingend aus. Mit Augenmaß und Verständnis auf beiden Seiten kann und muss ein Miteinander beider Interessenssphären gewährleistet sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Bauer die Ertrags- und Gewinnmaximierung über den Fortbestand seiner eigenen Existenzgrundlage stellt.

Die Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft gehört in Sachsen-Anhalt zum Markenkern unserer Landesidentität.

Ich möchte mit meiner Arbeit im zuständigen Ausschuss dazu beitragen, dass das weiterhin so bleibt.